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Daten und Fakten:

Der Weiße Riese in Zahlen

Der Abbruch großer Gebäude oder Ingenieurbauwerke ist sowohl im Zuge der Planung, als auch in der Ausführung durch vielzeilige Faktoren geprägt. 

 

Nach grundlegender Prüfung des Tragwerks, der das Bauwerk umgebenden Randbedingungen, der Möglichkeiten bzgl. der Umsetzung gängiger Abbruchtechnologien und der Emissionsschutzrisiken, galt es zunächst die grundsätzliche Vorgehensweise zu definieren.

 

Im Falle des Weißen Riesen handelte es sich um ein ca. 62 Meter hohes Stahlbeton-Gebäude in sogenannter Schottenbauweise, dass in einem eng bebauten, vornehmlich durch Wohnen und Ladengeschäfte geprägten Stadtteil Duisburgs lag. 

 

Der über 20 Obergeschosse und 320 Wohneinheiten verfügende Komplex erstreckt sich über eine Länge von ca. 90 m und gliedert sich in vier, voneinander baulich getrennte Einzelbauteile. 

 

Die Sprengung — eine sogenannte Kipp-Kollaps-Sprengung — fand in der 6. und 7. Obergeschossebene und in der ersten und zweiten Untergeschossebene statt.

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Der Weiße Riese bestand aus vier aneinandergereihten Einzelgebäuden, die kurz hintereinander zeitversetzt gesprengt wurden.

Das Gebäude

 

■ Baujahr: 1972

■ Volumen: 102.500 m3

■ Brutto-Geschossfläche:

   ca. 35.200 m2

■ 20 Etagen mit 320

   Wohneinheiten

■ 4 Blöcke (22,45 m x 18 m) 

   mit 10.207 t je Block

Die Tiefgarage

■ Baujahr: 1973

■ 1 Unterirdisches Geschoss

■ Länge: 99 m

■ Breite: 72 m

■ Höhe: 3 m

■ Volumen: ca. 21.400 m3

■ Brutto-Geschossfläche:  

   ca. 7.100 m2

Der Weg zur Sprengung

 

■ 31 Monate Bauzeit

■ Entfernung von 800 t Sperrmüll und 2.500 kg Taubenkot.

■ ca. 2.500 zu evakuierende Personen

■ Insgesamt gingen 48.000 t Stahlbeton zu Boden.

■ Einsatz: 290 kg Sprengstoff

■ Staubschutz mit ca. 35 Kubikmeter Wasser/Minute: ■ Hydroschilde, Löschkanonen, diverse Löscheinrichtungen der Feuerwehr

■ Luftüberwachung mit Drohnen

■ Bauschuttaufbereitung vor Ort (ca. 4 Monate)