Die Schadstoffsanierung

Im direkten Anschluss zur Entrümpelung erfolgte eine sehr umfangreiche Schadstoffsanierung, die insbesondere asbesthaltigen Produkten galt.

 

Neben Asbestzementprodukten, die vor allem die äußere Schicht der Fassade bildeten, mussten in den Innenbereichen schwachgebundene Bauteile mit sehr hohen Asbestanteil demontiert werden.

 

Infolge arbeitsschutztechnischer Vorgaben, der Gebäudeaufteilung, der Gebäudehöhe und der anzuwenden Sanierungstechnologien wurden insgesamt mehr als 100 Sanierungs- oder Schwarzbereiche eingerichtet und sukzessive abgearbeitet.

 

Eine während der Baumaßnahme novellierte Vorgabe zur Durchführung von Analysemethoden hatte zur Folge, dass neben den eingangs ermittelten Schadstoffen zusätzlich sämtliche Putz- und Spachtelmassen auf allen Wand- und Deckenoberflächen (hierbei sprechen wir von ca. 86.000 m²) in den Sanierungsumfang integriert und mittels Hochdruckwasserstrahl abgetragen werden mussten.  

In diesem Sachzusammenhang galt es zunächst ein geeignetes Verfahren zu entwickeln, da der Abtrag von asbesthaltigen Putz- und Spachtelmaterial in dem im Projekt Weißer Riese erforderlichen Umfang bis dato nicht stattgefunden hatte.

 

Zum Zeitpunkt der Sprengung waren alle Schadstoffsanierungsmaßnahmen erledigt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Umfang bezüglich Entkernung und Schadstoffsanierung im Zuge der Anwendung eines Sprengabbruchs exakt der gleiche ist, als würde man konventionelle Abbruchtechnologien anwenden. 

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